Fakten durch fehlende Rauchmelder

Jährlich brennen in Deutschland etwa 200.000 Wohnungen. Dabei sterben im Durchschnitt 600 Menschen, oft Kinder und Senioren, denen ein Rauchmelder sicherlich das Leben gerettet hätte. Von den insgesamt 60.000 Verletzten pro Jahr tragen etwa 6.000 Personen schwere bleibende Schäden davon.

Durch fehlende Rauchmelder gibt es Jährlich:

200.000 Wohnungsbrände
600 Tote
6.000 Schwerverletzte
60.000 Verletzte
435.000.000 Euro Sachschäden
1.500.000.000 Euro Lebens-, Pflege-, und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen

Allein die Sachschäden aus Wohnungsbränden betragen jährlich mehr als 435.000.000 Euro! Erheblich höhere Summen werden zudem durch Lebens-, Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen sowie bei Pflegebedürftigkeit der Opfer gezahlt (1,5 Mrd. Euro).

Die hier in nüchternen Zahlen dargestellte Schadensbilanz spricht jedes Jahr aufs Neue eine deutliche Sprache. Dabei wäre eine Lösung des Problems einfach: Rauchmelder tragen entscheidend dazu bei, diese Zahlen erheblich zu reduzieren. Insbesondere da die schwersten Folgen durch nächtliche Brände entstehen. Denn im Schlaf riecht man Rauchgase nicht! Ein Rauchmelder hingegen löst bei Rauchentwicklung sofort Alarm aus, weckt Sie und gibt Ihnen somit die lebenswichtige Zeit zur Flucht.

Wer weckt Sie, wenn es brennt?

Die meisten tödlichen Brandunfälle ereignen sich nachts: Vergessene Kerzen oder defekte elektrische Geräte sind oftmals die Ursachen. Feuerwehren, Versicherungen und Bürgerinitiativen fordern daher seit Jahren dazu auf, Rauchmelder in jeder Wohnung zu installieren. Denn in Ländern, in denen Rauchmelder weitverbreitet sind, sank die Zahl der Brandtoten entscheidend.
Rauchmelder tragen in diesen Fällen maßgeblich dazu bei, dass ein Brand sofort bemerkt wird und gegebenenfalls im Keim erstickt werden kann. Erst durch den frühzeitigen Alarm eines Rauchmelders entsteht die Chance, Leben zu retten und geeignete Maßnahmen gegen den Brand zu ergreifen.

Rauchmelder retten Leben!

 

Brandtote und Brandschäden