Warum verwenden Sie ausschließlich batteriebetriebene Rauchmelder?
Batterie-Rauchmelder haben die gleiche Rauchdetektorelektronik wie netzbetriebene 220-Volt-Rauchmelder. In beiden Gerätearten prüfen technisch gleichwertige Schaltkreise, ob sich Rauchgase in der Luft befinden.Netzbetriebene 220-Volt-Rauchmelder sind allerdings in ihrer Anschaffung ca. 10-20 mal so teuer wie batteriebetriebene Geräte. Zudem ist auch die Installation der 220 Volt-Rauchmelder sehr zeitaufwändig und somit kostenträchtig, da jedes dieser Geräte einen eigenen 220-Volt-Anschluss benötigt. Hier entstehen leicht Montagekosten die den Gerätepreis erheblich übersteigen, so dass ein einziger 220-Volt-Rauchmelder schnell mit über 100,- EUR für Anschaffung und Montage zu Buche schlägt. Hinzu kommt, dass die oft auf Putz verlegten Kabel nicht gerade schön anzusehen sind, und die Installation meistens mit Lärm und Schmutz verbunden ist.
Für einen Stromausfall, haben 220-Volt-Rauchmelder eine 9-Volt-Notstrom-Batterie, die wiederum genau wie bei den Batterie-Rauchmeldern einmal jährlich überprüft werden muss, da sie sich durch Umgebungseinflüsse entladen kann.
Die Lebensdauer der Sensor-Elektronik bei den sehr kostspieligen 220-Volt-Rauchmeldern ist nicht besser als bei batteriebetriebenen, erheblich preiswerteren Geräten. Bei beiden Rauchmelderarten sollte prinzipiell ein Gerätetausch nach 5 Jahren zur Vermeidung von Funktionsfehlern durchgeführt werden, da die Fotolinse der Geräte durch den Säuregehalt der Umgebung eingetrübt werden kann, was die Zuverlässigkeit der Rauchmelder über die Zeit eingeschränkt.
Der Wartungsbedarf von 220-Volt-Rauchmeldern ist in Kosten und Aufwand gleich dem der Batterie-Rauchmelder, weil alle Geräte und Batterien in ihrer Funktionalität und Leistungsfähigkeit einmal jährlich einer gründlichen Prüfung unterzogen werden müssen, und auch eine qualifizierte Aussen- und Innen-Reinigung der Rauchmelder zur Aufrechterhaltung der zuverlässigen Betriebsbereitschaft unerlässlich ist.
In umfassender Betrachtung aller relevanten Aspekte gewinnt bei gleicher Funktionsqualität und erheblich kleineren Anschaffungs- und Montageaufwendungen eindeutig der Batterie-Rauchmelder. Sowohl unter ökonomischen, qualitativen und sogar ökologischen Gesichtspunkten ist der Batterie-Rauchmelder die bessere Wahl, da in 220-Volt-Rauchmeldern Bauteile zur Stromwandlung verwendet werden, die in der Produktion und auch bei der Entsorgung die Umwelt stark belasten.